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Vlieseline & Einlagen

Jeder Hobbynäher sollte Vlieseline und Einlagenstoffe kennen. Man verwendet sie zum Stabilisieren von Stoffen und um dünne und leichte Stoffe besser verarbeiten zu können. Für Patchwork-Arbeiten und zur Hilfe von Applikationen sind Vliesstoffe auch gut geeignet.

Vliesstoffe werden aus Stapelfasern oder aus Endlosfasern hergestellt. Die Stoffe entstehen durch mechanische, thermische, chemische Verfestigung oder aus einem kombinierten Verfahren.

Die Herstellung von Vliesstoffen

  • Trocken gelegte Vliese entstehen durch das Krempeln von gekräuselten Stapelfasern oder es werden Fasern auf eine Siebtrommel aufgesaugt. Sie können durch den Faserverzug richtungsorientiert sein.
  • Nass gelegte Vliese werden durch einen Prozess erzeugt, der vergleichbar zur Papierherstellung ist. Der Faserflor entsteht durch Anschwemmen von ungekräuselten Kurzschnittfasern auf ein Sieb.
  • Spinn- oder Wirrfaservliese aus Polymergranulat werden direkt über einen Spinnprozess aus Endlosfasern erzeugt. Die Spinnmassen werden auf ein Laufband ausgesponnen. Der Faserflor ist noch ungebunden.

Vliesverfestigung

Durch verschiedene Technologien kann die Verfestigung des Vlieses erfolgen. Die Eigenschaften und die Einsatzgebiete werden durch die verschiedenen Faserstoffe bestimmt.

  • Thermische Verfestigung
    Der Faserflor aus thermoplastischen Fasern wie Polyamid und Polyester wird durch einen beheizten Kalander punkt- oder rautenförmig verschweißt.
  • Chemische Verfestigung
    Der Faserflor wird mit einem Bindemittel besprüht oder imprägniert und anschließend getrocknet. Das Bindemittel kondensiert (dickt ein durch Verdampfen) und verfestigt den Flor.
  • Verfestigung mit Bindefasern
    Der Faserflor enthält Bikomponentenfasern (Chemiefasern aus zwei Spinnpolymeren mit unterschiedlichen Schmelzbereichen), welche teilweise unter Hitze (z. B. in einem Durchströmtrockner) aufgeschmolzen werden und dadurch die Fasern an den Kreuzungspunkten verbinden.
  • Mechanische Verfestigung
    Die Vernadelung ist eine Möglichkeit der mechanischen Verfestigung des Faserflors. Es können nahezu alle Fasern verwendet werden, meistens werden jedoch Synthesefasern eingesetzt. Ein bauschiges Faservlies wird von Nadeln mit Widerhaken, die an einem Nadelbalken befestigt sind, durchstochen. Dabei zeiht jede Nadel eine bestimmte Anzahl von Fasern an die Unterseite des Faservlieses, was zu einer Verschlingung der Fasern führt. In der Regel werden Nadelvliese zusätzlich chemisch verfestigt.
    Die Verfestigung mit Wasserstrahl ist eine weitere Möglichkeit. Sie erfolgt durch Verwirbeln der Fasern im Faserflor, mittels feinen Wasserstrahlen und hohem Wasserstrahldruck.

Einsatzgebiete und Eigenschaften

Vliesstoffe werden in der Bekleidung hauptsächlich als Einlagestoffe eingesetzt. Hier dominieren thermisch verfestigte Vliesstoffe aus Polyamid- und/oder Polyester-Stapelfasern, hergestellt nach dem trocken-gelegten Verfahren. Sie sind überwiegend thermisch fixierbar durch einen punktuell aufgetragenen Schmelzkleber.

Einlagestoffe: Anwendungsbeispiele

  • Frontfixierung, Plackabdeckung
  • Kleinteilfixierung, Kragen, Besetzen, Taschen, Manschetten, Bund
  • Stabilisierung von Kanten
  • Stickunterlagen

Einlagestoffe: Eigenschaften und Anforderungen

  • Luftdurchlässig
  • Knittererholung
  • Wasch- und Reinigungsbeständig
  • Niedriges Warengewicht
  • Einfache Verarbeitung
  • Formbeständig
  • Festigkeit
  • Krumpffestigkeit
  • Haftung bei der Fixierung mit dem Oberstoff

 

Vlieseline & Einlagen Jeder Hobbynäher sollte Vlieseline und Einlagenstoffe kennen. Man verwendet sie zum Stabilisieren von Stoffen und um dünne und leichte Stoffe besser... mehr erfahren »
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Vlieseline & Einlagen

Jeder Hobbynäher sollte Vlieseline und Einlagenstoffe kennen. Man verwendet sie zum Stabilisieren von Stoffen und um dünne und leichte Stoffe besser verarbeiten zu können. Für Patchwork-Arbeiten und zur Hilfe von Applikationen sind Vliesstoffe auch gut geeignet.

Vliesstoffe werden aus Stapelfasern oder aus Endlosfasern hergestellt. Die Stoffe entstehen durch mechanische, thermische, chemische Verfestigung oder aus einem kombinierten Verfahren.

Die Herstellung von Vliesstoffen

  • Trocken gelegte Vliese entstehen durch das Krempeln von gekräuselten Stapelfasern oder es werden Fasern auf eine Siebtrommel aufgesaugt. Sie können durch den Faserverzug richtungsorientiert sein.
  • Nass gelegte Vliese werden durch einen Prozess erzeugt, der vergleichbar zur Papierherstellung ist. Der Faserflor entsteht durch Anschwemmen von ungekräuselten Kurzschnittfasern auf ein Sieb.
  • Spinn- oder Wirrfaservliese aus Polymergranulat werden direkt über einen Spinnprozess aus Endlosfasern erzeugt. Die Spinnmassen werden auf ein Laufband ausgesponnen. Der Faserflor ist noch ungebunden.

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Durch verschiedene Technologien kann die Verfestigung des Vlieses erfolgen. Die Eigenschaften und die Einsatzgebiete werden durch die verschiedenen Faserstoffe bestimmt.

  • Thermische Verfestigung
    Der Faserflor aus thermoplastischen Fasern wie Polyamid und Polyester wird durch einen beheizten Kalander punkt- oder rautenförmig verschweißt.
  • Chemische Verfestigung
    Der Faserflor wird mit einem Bindemittel besprüht oder imprägniert und anschließend getrocknet. Das Bindemittel kondensiert (dickt ein durch Verdampfen) und verfestigt den Flor.
  • Verfestigung mit Bindefasern
    Der Faserflor enthält Bikomponentenfasern (Chemiefasern aus zwei Spinnpolymeren mit unterschiedlichen Schmelzbereichen), welche teilweise unter Hitze (z. B. in einem Durchströmtrockner) aufgeschmolzen werden und dadurch die Fasern an den Kreuzungspunkten verbinden.
  • Mechanische Verfestigung
    Die Vernadelung ist eine Möglichkeit der mechanischen Verfestigung des Faserflors. Es können nahezu alle Fasern verwendet werden, meistens werden jedoch Synthesefasern eingesetzt. Ein bauschiges Faservlies wird von Nadeln mit Widerhaken, die an einem Nadelbalken befestigt sind, durchstochen. Dabei zeiht jede Nadel eine bestimmte Anzahl von Fasern an die Unterseite des Faservlieses, was zu einer Verschlingung der Fasern führt. In der Regel werden Nadelvliese zusätzlich chemisch verfestigt.
    Die Verfestigung mit Wasserstrahl ist eine weitere Möglichkeit. Sie erfolgt durch Verwirbeln der Fasern im Faserflor, mittels feinen Wasserstrahlen und hohem Wasserstrahldruck.

Einsatzgebiete und Eigenschaften

Vliesstoffe werden in der Bekleidung hauptsächlich als Einlagestoffe eingesetzt. Hier dominieren thermisch verfestigte Vliesstoffe aus Polyamid- und/oder Polyester-Stapelfasern, hergestellt nach dem trocken-gelegten Verfahren. Sie sind überwiegend thermisch fixierbar durch einen punktuell aufgetragenen Schmelzkleber.

Einlagestoffe: Anwendungsbeispiele

  • Frontfixierung, Plackabdeckung
  • Kleinteilfixierung, Kragen, Besetzen, Taschen, Manschetten, Bund
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  • Luftdurchlässig
  • Knittererholung
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