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Leinenstoff

Leinenstoffe bestehen aus reiner Naturfaser, 100 % Zellulose. Aus dem Stängel der Flachspflanze wird die Leinenfaser gewonnen. Die Stängel können bis zu 120 cm groß werden. Der Flachs ist eine einjährige Pflanze und muss jedes Jahr neu gesät werden. Ausgesät wird der Flachs von März bis April und die Ernte erfolgt im Juli und August. Nach der Ernte des Flachses müssen die Flachsstängel getrocknet werden. Die Gewinnung der eigentlichen Leinenfaser ist dann noch ein langer Prozess, hier ein kurzer Überblick:

  • Riffeln: Abtrennen der Fruchtkapseln vom gereiften, trockenen Flachsstängel.
  • Brechen: Der Holzkern am Flachsstroh wird gebrochen.
  • Schwingen: Entfernung der Holzteile. Man erhält Langflachs von 45 bis 90 cm Länge und Schwingwerg von 10 bis 25 cm Länge.
  • Hecheln: Auskämmen der Fasern zu verspinnbaren Faserbündeln. Gleichzeitig werden dabei die letzten Holzteilchen und die Kurzfasern entfernt. Dieser Vorgang trennt Hechelflachs von Hechelwerg.

Die Weiterverarbeitung zu Leinengarnen

  • Langfasergarn/Hechelgarn: gleichmäßiges, glattes und festes Garn für Leinengarne, hergestellt mit dem Bastfaserspinnverfahren.
  • Kurzfasergarn/Schwingwerg: gröberes, ungleichmäßiges und weniger festes Garn aus Hechelabfall oder Hechelweg. Wird auch als Faserkomponenten für Fasermischungen verwendet.
  • Flockenflachs: Feine, weiche, baumwollähnliche, durch Kotonisierung hergestellte Elementarfasern, als Beimischung für andere Fasern, hauptsächlich Baumwolle. Beim Kotonisieren wird durch chemische oder mechanische Verfahren der Pflanzenleim zwischen den Elementarfasern gelöst. Diese bestehen aus 25 bis 40 mm langen Einzelfasern, die durch Pflanzenleim miteinander verklebt sind. Zellulose und Pflanzenleim geben Leinen im Wesentlichen die typischen Eigenschaften.

Hat man das Leinengarn hergestellt, wird der Leinenstoff meistens in einer Leinwandbindung gewebt. Köper- oder Jacquardgewebe werden auch aus Leinen hergestellt. Leinenstoff aus 100 % Leinen (Vollleinen) besteht aus der Naturfaser Flachs. Die Halbleinen Stoffe müssen mindestens 40 % Leinen enthalten. Mit Baumwolle oder Viskose werden die typischen Gewebemischungen hergestellt.

Reines Leinen knittert stark, das ist aber auch erwünscht und ein Zeichen dafür, dass der Stoff aus reinem Leinen hergestellt wurde. Leinenmischungen mit Baumwolle knittern dagegen weniger, sind auch preiswerter und robuster als reine Leinen Stoffe.

Leinenstoffe sind tolle Sommerstoffe und ein reines Naturwunder. Leinen leitet Wärme sehr gut ab, ist luftdurchlässig, nimmt Feuchtigkeit schnell auf und gibt sie auch wieder rasch an die Umgebung ab. Leinenstoffe fühlen sich frisch und kühl an, was bei Sommerkleidung als sehr angenehm empfunden wird. Die Festigkeit und die Strapazierfähigkeit des Leinens sind sehr gut. Die nasse Faser ist noch reißfester als die trockene. Mit rund 2 % Dehnung hat Leinen die geringste Dehnbarkeit aller Bekleidungsfasern. Leinen hat eine sehr geringe Elastizität, deshalb knittert Leinen stark. Eine elektrostatische Aufladung ist praktisch nicht möglich, weil die Faser ständig Feuchtigkeit enthält. Wegen der Glätte der Faser ist sie matt glänzend, wenig schmutzanfällig und nicht flusend. Die gröberen Flachsfaserbündel geben Leinen einen festen Griff.

Da Leinen eine kühlende Funktion hat eignen sie sich hervorragend für Sommerbekleidungen aber auch für Accessoires:

  • Damenbekleidungen
  • Kleider, Röcke
  • Blusen, Tunika
  • Blazer
  • Kostüme
  • Anzüge
  • Kissen
  • Taschen
  • Tischdecken, Tischsets

Leinenstoffe sind sehr gut für Nähanfänger geeignet. Der Stoff lässt sich schnell und leicht verarbeiten.
Leinen läuft gerne noch bei der ersten Wäsche ein. Berücksichtige dieses beim Zuschnitt oder wasche den Stoff vorher. Beim Zuschneiden verwende eine scharfe Stoffschere. Achte darauf, dass der Stoff im Fadenlauf zugeschnitten wird. Bei einem Muster auf dem Stoff, achte auf die Richtung des Musters. Für feines Leinen reicht eine feine Nadel (Nadelstärke 70 oder 80). Für grobes Leinen verwende eine dickere Nadel (Nadelstärke 90). Wir empfehlen, mit Polyesternähgarn zu nähen, die Stichlänge richtet sich nach der Qualität und Stärke des Leinenstoffes. Bei feinem Leinen wähle eine kleine Stichlänge (ca. 2 mm) und bei groben Leinen wähle eine größere Stichlänge (ca. 3 mm). Leinen muss grundsätzlich versäubert werden, weil es stark ausfranst.

Bei der Pflege von Leinen, achte auf die angegebenen Pflegehinweise des jeweiligen Herstellers. Grundsätzlich kann Leinen aber bei 40 °C im Schonwaschgang gewaschen werden. Wir empfehlen, den Stoff von links zu waschen. Um ein zu schnelles Ausbleichen der Farben zu verhindern, verwende ein Feinwaschmittel ohne Bleichmittel. Im Schonwaschgang verhindert man ein zu starkes Knittern des Stoffes. Ein niedriger Schleudergang sollte auch gewählt werden. Lieber etwas feuchter aufhängen und an der Luft trocknen lassen. Leinen sollte noch leicht feucht gebügelt werden. So verträgt es eine enorme Hitze. Ein feuchtes Tuch kann auch unter den Stoff gelegt werden. Mit Dampf lässt sich Leinenstoff auch sehr gut bügeln.

Zur Geschichte von Leinen

Leinen blickt auf eine jahrtausendelange Kultur zurück. Schon 5000 bis 4000 v. Chr. wurde Flachs systematisch von Ägyptern, Babyloniern und anderen Kulturvölkern angebaut. Die ägyptischen Mumien aus den Pyramiden sind in Leinen eingehüllt, denn Baumwolle war in Ägypten lange Zeit unbekannt. Die Römer lieferten exakte Beschreibungen der Verarbeitungsmethoden, die sich von den heutigen im Prinzip kaum unterscheiden. Eine besondere Blütezeit erlebte Leinen im Mittelalter. Es hat bis heute sein hohes Ansehen als Naturprodukt bewahrt.

Leinenstoff Leinenstoffe bestehen aus reiner Naturfaser, 100 % Zellulose. Aus dem Stängel der Flachspflanze wird die Leinenfaser gewonnen. Die Stängel können bis zu 120 cm groß werden. Der... mehr erfahren »
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Leinenstoff

Leinenstoffe bestehen aus reiner Naturfaser, 100 % Zellulose. Aus dem Stängel der Flachspflanze wird die Leinenfaser gewonnen. Die Stängel können bis zu 120 cm groß werden. Der Flachs ist eine einjährige Pflanze und muss jedes Jahr neu gesät werden. Ausgesät wird der Flachs von März bis April und die Ernte erfolgt im Juli und August. Nach der Ernte des Flachses müssen die Flachsstängel getrocknet werden. Die Gewinnung der eigentlichen Leinenfaser ist dann noch ein langer Prozess, hier ein kurzer Überblick:

  • Riffeln: Abtrennen der Fruchtkapseln vom gereiften, trockenen Flachsstängel.
  • Brechen: Der Holzkern am Flachsstroh wird gebrochen.
  • Schwingen: Entfernung der Holzteile. Man erhält Langflachs von 45 bis 90 cm Länge und Schwingwerg von 10 bis 25 cm Länge.
  • Hecheln: Auskämmen der Fasern zu verspinnbaren Faserbündeln. Gleichzeitig werden dabei die letzten Holzteilchen und die Kurzfasern entfernt. Dieser Vorgang trennt Hechelflachs von Hechelwerg.

Die Weiterverarbeitung zu Leinengarnen

  • Langfasergarn/Hechelgarn: gleichmäßiges, glattes und festes Garn für Leinengarne, hergestellt mit dem Bastfaserspinnverfahren.
  • Kurzfasergarn/Schwingwerg: gröberes, ungleichmäßiges und weniger festes Garn aus Hechelabfall oder Hechelweg. Wird auch als Faserkomponenten für Fasermischungen verwendet.
  • Flockenflachs: Feine, weiche, baumwollähnliche, durch Kotonisierung hergestellte Elementarfasern, als Beimischung für andere Fasern, hauptsächlich Baumwolle. Beim Kotonisieren wird durch chemische oder mechanische Verfahren der Pflanzenleim zwischen den Elementarfasern gelöst. Diese bestehen aus 25 bis 40 mm langen Einzelfasern, die durch Pflanzenleim miteinander verklebt sind. Zellulose und Pflanzenleim geben Leinen im Wesentlichen die typischen Eigenschaften.

Hat man das Leinengarn hergestellt, wird der Leinenstoff meistens in einer Leinwandbindung gewebt. Köper- oder Jacquardgewebe werden auch aus Leinen hergestellt. Leinenstoff aus 100 % Leinen (Vollleinen) besteht aus der Naturfaser Flachs. Die Halbleinen Stoffe müssen mindestens 40 % Leinen enthalten. Mit Baumwolle oder Viskose werden die typischen Gewebemischungen hergestellt.

Reines Leinen knittert stark, das ist aber auch erwünscht und ein Zeichen dafür, dass der Stoff aus reinem Leinen hergestellt wurde. Leinenmischungen mit Baumwolle knittern dagegen weniger, sind auch preiswerter und robuster als reine Leinen Stoffe.

Leinenstoffe sind tolle Sommerstoffe und ein reines Naturwunder. Leinen leitet Wärme sehr gut ab, ist luftdurchlässig, nimmt Feuchtigkeit schnell auf und gibt sie auch wieder rasch an die Umgebung ab. Leinenstoffe fühlen sich frisch und kühl an, was bei Sommerkleidung als sehr angenehm empfunden wird. Die Festigkeit und die Strapazierfähigkeit des Leinens sind sehr gut. Die nasse Faser ist noch reißfester als die trockene. Mit rund 2 % Dehnung hat Leinen die geringste Dehnbarkeit aller Bekleidungsfasern. Leinen hat eine sehr geringe Elastizität, deshalb knittert Leinen stark. Eine elektrostatische Aufladung ist praktisch nicht möglich, weil die Faser ständig Feuchtigkeit enthält. Wegen der Glätte der Faser ist sie matt glänzend, wenig schmutzanfällig und nicht flusend. Die gröberen Flachsfaserbündel geben Leinen einen festen Griff.

Da Leinen eine kühlende Funktion hat eignen sie sich hervorragend für Sommerbekleidungen aber auch für Accessoires:

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Bei der Pflege von Leinen, achte auf die angegebenen Pflegehinweise des jeweiligen Herstellers. Grundsätzlich kann Leinen aber bei 40 °C im Schonwaschgang gewaschen werden. Wir empfehlen, den Stoff von links zu waschen. Um ein zu schnelles Ausbleichen der Farben zu verhindern, verwende ein Feinwaschmittel ohne Bleichmittel. Im Schonwaschgang verhindert man ein zu starkes Knittern des Stoffes. Ein niedriger Schleudergang sollte auch gewählt werden. Lieber etwas feuchter aufhängen und an der Luft trocknen lassen. Leinen sollte noch leicht feucht gebügelt werden. So verträgt es eine enorme Hitze. Ein feuchtes Tuch kann auch unter den Stoff gelegt werden. Mit Dampf lässt sich Leinenstoff auch sehr gut bügeln.

Zur Geschichte von Leinen

Leinen blickt auf eine jahrtausendelange Kultur zurück. Schon 5000 bis 4000 v. Chr. wurde Flachs systematisch von Ägyptern, Babyloniern und anderen Kulturvölkern angebaut. Die ägyptischen Mumien aus den Pyramiden sind in Leinen eingehüllt, denn Baumwolle war in Ägypten lange Zeit unbekannt. Die Römer lieferten exakte Beschreibungen der Verarbeitungsmethoden, die sich von den heutigen im Prinzip kaum unterscheiden. Eine besondere Blütezeit erlebte Leinen im Mittelalter. Es hat bis heute sein hohes Ansehen als Naturprodukt bewahrt.

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